Für über zwei Jahrzehnte haben Riesenviren das Verständnis der Biologie erschüttert. Sie stehen an der Grenze zwischen simplen Viren und komplexen Zellen. Ihre Genome stehen bakterienähnlichen Strukturen in nichts nach. Wissenschaftler müssen somit über die Entstehung zellulärer Komplexität nachdenken. Ein neu entdeckter Riesenvirus schärft die Debatte. Er bietet frische Einblicke, wie sich der Zellkern – das definierende Merkmal komplexen Lebens – entwickelt haben könnte.Kategorie: Wissenschaft Leser: 3